Kuala Lumpur – Guan Di Tempel

 

In diesem Beitrag dreht sich alles um den Guan Di Tempel in Kuala Lumpur. Angefangen beim Tempelgott bis hin zu den Öffnungszeiten bekommst du hier alle wichtigen Infos. Außerdem verrate ich dir, was es mit den religiösen Ritualen im Tempel auf sich hat!

 

Der Guan Di Tempel

Der Guan Di Tempel befindet sich in Kuala Lumpurs Chinatown und ist einer der ältesten Tempel der Stadt. Er wurde 1888 erbaut und ist dem Gott des Krieges, Guan Di geweiht, welcher auch noch unter den Namen Guan Yu oder General Kwan bekannt ist.

Der auch sonst sehr farbenfrohe Tempel ist ganz speziell durch die Farbe Rot gekennzeichnet, welche für Glück, Feuer, Ruhm und Kraft steht. Der Eingang des Tempels wird von zwei Tempelwächtern in Löwengestalt flankiert. Im Inneren finden sich mehrere Altare auf welchen Opfergaben in Form von Lebensmitteln dargebracht sind. Unzählige rosafarbene Räucherspiralen hängen von der Decke und sorgen gemeinsam mit den im Tempel verteilten Räucherstäbchen für wohlriechende Nebelschwaden. Am Sonntagmorgen tummeln sich viele Gläubige im Tempel und bitten Guan Di um Schutz und die Erfüllung ihrer Wünsche.

  • KL - Guan Di Tempel
    Guan Di Tempel
  • KL - Alle Sights auf einen Blick
    Eingang zum Tempel
  • Räucherspiralen
  • Tempel Malaysia
    Tempelwächter
  • Guan Di Tempel in Kuala Lumpur
    Sonntag Morgen im Tempel
  • Tempel Malaysia
    einer der ältesten Tempel der Stadt

 

Joss Papers

Im Tempel findet man auch eine große Feuerstelle. Diese wird dazu verwendet um sogenannte Joss Papers zu verbrennen. Dieses Ritual dient der Ahnenverehrung. Joss Papers, auch Höllengeld genannt, ist Papier, das mit diversen Bildern bedruckt ist. Oder wie der Name schon sagt, wie Geld aussieht. Menschen, die die Ahnenverehrung praktizieren, glauben dass durch das Verbrennen, die auf dem Papier abgebildeten Dinge ins Jenseits transportiert werden und dort ihren verstorbenen Angehörigen zur Verfügung stehen.

  • Joss Papers im Guan Di Tempel
    Tempelbesucher wählen Joss Papers aus

 

Guan Di

Der chinesische General Guan Di lebte am Ende der Han-Dynastie (23/25- 220 n.Ch.) in Yuncheng. E trat das erste Mal in Erscheinung als er ein Mädchen vor einem Tyrannen rettete, indem er diesen ermordete. Die Legende besagt, dass er auf seiner Flucht auf die Barriere einer Garde traf. Genau in diesem Moment färbte sich sein Gesicht rot und er passierte die Absperrung ohne gesehen zu werden. Das ist der Grund, warum Guan Di auf vielen Abbildungen mit rötlicher Gesichtsfarbe dargestellt wird.

Nach seiner fürchterlichen Tat tauchte Guan Di unter und erschien erst 180 n.Ch. wieder auf der Bildfläche. Er schloss sich gemeinsam mit Zhang Fei Liu Bei, einem Verwandten des Han-Kaiserhauses an und kämpfte im nordchinesischen Bürgerkrieg gegen die aufständische Bauerngruppierung Gelbe Turbane. Als Dank dafür dass er und Zhang Fei gemeinsam mit Liu Bei den Aufstand niedergeschlagen hatten, erhielt jeder von ihnen das Kommando über eine eigene Truppe, unter der Führung von Liu Bei. Weitere Schlachten folgten.

  • Kuala Lumpur Guan Di Tempel
    Hauptschrein des Tempels
  • Kuala Lumpur - Guan Di Tempel
    Feuerstelle
  • Kuala Lumpur Guan Di Tempel
    Rauchschwaden steigen aus der Opferschale auf
  • Guan Di Statue im Tempel in Kuala Lumpur
    Guan Di und Guan Yin
  • Opfergaben im Tempel in Malaysia
    Der Hauptschrein ist voller Opfergaben und Räucherstäbchen

 

In der Sui-Dynastie wurde Guan Di zum Gott ernannt und ist seither der Inbegriff von Mut, Treue und Gerechtigkeit. Guan Di wird von vielen Chinesen verehrt. Seine immense Popularität liegt darin begründet, dass ihm nachgesagt wird, dass er die Macht besitzt Kriege abzuwenden, sowie böse Geister und Dämonen in Schach zu halten.

 

Eintritt und Öffnungszeiten

Öffnungszeiten: täglich 07:30 – 16:30
Eintritt: frei

 

Neben dem Guan Di Tempel hält Kuala Lumpur noch viele andere tolle Sehenswürdigkeiten bereit. Und damit du nicht ewig suchen musst, findest du hier bald die schönsten Sehenswürdigkeiten von Kuala Lumpur auf einen Blick!

 

 

Besucht am: 01.03.2015

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