Penang und seine außergewöhnlichen Tempel

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Die Insel Penang, auch Pulau Pinang genannt, liegt in der Straße von Malakka, der Meerenge zwischen der Malaiischen Halbinsel und der Nordostküste von Sumatra. Die Hauptstadt von Penang und gleichzeitig eine der meistbesuchten Städte in Malaysia ist George Town. Auch neben seiner Hauptstadt hat Penang eine Menge zu bieten, wie zum Beispiel den Kek Lok Si Tempel, welcher der größte, buddhistische Tempel in ganz Malaysia ist oder aber auch den außergewöhnlichen und etwas kuriosen Snake Temple.

 

Kek Lok Si Tempel

Der Kek Lok Si Tempel oder auch Tempel der höchsten Glückseligkeit, befindet sich im Bezirk Ayer Itam auf Penang.

Das Herzstück dieses prachtvollen und farbenfrohen Tempels ist die Pagode der Zehntausend Buddhas. Dieser siebenstöckige und 30 m hohe, weiße Turm, ist nicht nur aufgrund seiner Erscheinung ein wunderbarer Anblick, sondern bietet auch einen großartigen Ausblick über die ganze Tempelanlage und den dahinter liegenden Ayer Itam Bezirk.

Neben dem Eingang zur Pagode der Zehntausend Buddhas befindet sich ein kleines Nebengebäude das durch einen Bogen betreten werden kann und eine große, alte, metallene Glocke enthält, die den Raum fast vollständig ausfüllt. Da uns erzählt wurde, dass ein Wunsch in Erfüllung geht wenn man die Glocke läutet und sich dabei fest etwas wünscht, lassen wir uns die Gelegenheit nicht entgehen.  Die Glocke wird mit Hilfe eines metallenen Pflocks angestoßen und lässt einen dumpfen Gong ertönen, der über weite Teile des Tempels hörbar ist.

Als wir die Hauptgebetshalle des Tempels betreten fallen uns sofort die mit bunten Bändern behangenen Wunschbäume auf. Bei näherem Betrachten entdecken wir die unterschiedlichen Wünsche auf den sogenannten Wishing Ribbons, und die Namen derer darauf die sie an den Baum gehängt haben.  Mit Hilfe dieser Wishing Ribbons kann man bei den Göttern, unter anderem, um Erfolg, die Sicherheit der Familie, den Frieden auf der Erde, gute Gesundheit oder eine niemals endende Liebe bitten.

Über eine Seilbahn gelangt man auf die höchste Ebene des Tempels, dort oben findet man, neben einem kleinen Garten, die riesige Bronzestatue der Göttin der Gnade, Kuan Yin (Guanyin) und einen kleinen Teich in dessen Mitte ein Pavillon zum Verweilen einlädt.

Im Kek Lok Si Tempel könnte man sich schier endlos aufhalten und man würde immer noch neue und interessante Ecken entdecken. Für uns ist der Tempel, der Schönste und Beeindruckendste in ganz Malaysia. Und wir sind uns sicher, dass er auch euch verzaubern wird.

 

Der Snake Temple

Der Snake Temple trägt seinen Namen aufgrund der Tempelottern die ihn bewohnen. Der Legende nach gewährte ein Mönch den giftigen Schlangen Unterschlupf im Tempel, welche ihn bis heute nicht verlassen haben. Die Anhänger des Buddhismus sehen in den Schlangen Tempelwächter, die den Tempel vor dem Bösen schützen sollen.

Als wir den Tempel betreten stechen uns natürlich sofort die Holzgestelle am Altar in die Augen, die die Schlangen als Baumersatz nutzen sollten. Doch anstatt echter Schlangen scheinen dort Gummischlangen zu hängen. Unser erster Gedanke: Das kann nicht ihr Ernst sein!

Wir entscheiden uns dennoch dem Ganzen noch eine Chance zu geben und uns auf die Suche nach den echten Schlangen zu machen. In einem Nebengebäude finden wir in einem Terrarium eine Python. Ja es ist eine Schlange und sie ist auch echt, aber es ist nicht die, wegen der wir hierhergekommen sind. Wir begeben uns zurück in den Hauptschrein und fragen eine Frau, wo denn die Schlangen sind. Diese drehte sich in Richtung des Altars und zeigt auf die Holzgestelle mit den Gummischlangen. Ich, fest davon überzeugt, dass es sich dabei um keine echten Schlangen handelt meine, dass wir die Gummischlangen bereits gesehen haben, aber die echten sehen wollen. Aufgrund sprachlicher Probleme schickt sie uns zurück ins Nebengebäude, wo ich einen Mann erneut nach den Schlangen frage. Dieser zeigt mit seinem Finger nur an die Decke. Unsere Blicke wandern nach oben und was ich da sehe löst beinahe einen Herzinfarkt in mir aus! Über unseren Köpfen hängen, ebenfalls auf Holzgestellen, etwa ein Dutzend Schlangen, die wir als wir den Raum zuvor betreten haben nicht einmal bemerkt haben. Auch diese wirken nach dem ersten Schock wie aus Gummi, und nur die langsame Bewegung einer einzigen Schlange, verrät ihre Echtheit. Als ich daran denke wie nahe wir vorher, als wir den Schrein betreten haben, an die Schlangen herangetreten waren und sie sogar berühren wollten, da wir sie ja für Gummischlangen hielten, läuft es mir kalt den Rücken runter. Uns wird erklärt, dass die Tempelottern tagsüber aufgrund der Räucherstäbchen wie in Trance sind, doch dass sie nachts lebendig werden und sich an den, von den Menschen dargebrachten, Opfergaben laben.

Aufgrund ihrer Erstarrtheit und sowohl kräftigen als auch außergewöhnlichen Gelb- und Grünfärbung wirkten die Tempelottern so unecht auf uns, dass wir sie tatsächlich mit auf Jahrmärkten erhältlichen Gummischlangen verwechselt haben. Irgendwie total verrückt!

 

 

Besucht am: 06.03.2015

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