Yummy Thailand – Mango Sticky Rice

Mango Sticky Rice

Mango Sticky Rice ist nicht gleich Mango Sticky Rice! Wer ihn schon einmal in Thailand gegessen und sich dann zu Hause daran probiert hat, der hat schnell gemerkt, dass das Ergebnis nicht annährend so schmeckt wie dort. Was ist also das Geheimnis?

 

Den kleinen aber feinen Unterschied macht eine ganz spezielle Zutat – sozusagen eine Geheimzutat: Pandanusblätter. Sie verleihen dem Gericht seine Raffinesse und seine ganz besondere Note, die sich jedoch nur schwer beschreiben lässt. Eine Mischung aus erdigen, nussigen, grasähnlichen und blumigen Aromen, die sich beim Kochen in die Luft übertragen und einen sofort ins ferne Asien katapultieren.

Zutaten für Mango Sticky Rice
Zutaten für Mango Sticky Rice

 

Was sind Pandanusblätter?

Pandanusblätter sind grüne, spitz zulaufende Blätter die von der Pandanuspflanze (Pandanus amaryllifolius) stammen. Schneidet man ein Blatt ab fällt einem sofort die markante Form des unteren Blattteiles auf, der wie ein stilisierter, fliegender Vogel aussieht – nur etwas kantiger. Pandanusblätter werden in vielen asiatischen Ländern wie Thailand, Malaysia und Singapur verwendet. Dort werden sie Reisgerichten, Kuchen und anderen Desserts beigesetzt, um ihnen einen einzigartigen Geschmack zu verleihen. Ihr charakteristischer Geruch stammt von einer chemischen Verbindung, die sich 2-Acetyl-1-pyrroline nennt. Sie ist auch für den unverwechselbaren Duft von Weißbrot, Jasmin- und Basmatireis verantwortlich. Doch die Pandanusspflanze kann noch mehr. Sie ist ein altes Hausmittel, dem eine fiebersenkende, verdauungsregulierende und herzstärkende Wirkung zugeschrieben wird.

 

Mango Sticky Rice - Reis einweichen
Reis einweichen

 

Das Rezept

Zutaten:

  • 250g Klebreis (z.B. Royal Thai)
  • 3EL Kristallzucker
  • 1 Prise Salz
  • 2 Pandanusblätter (Asia-Shop)
  • 400ml Kokosmilch (z.B. Wind Mill)
  • Heller und dunkler Sesam

 

Mango Sticky Rice - Kochtopf für das Dämpfen von Sticky Rice
Dämpfer

 

Zubereitung:

  • Reis für 2h in warmen Wasser einweichen
  • Danach den Reis abseihen und gut mit Wasser waschen, sodass das ablaufende Wasser klar ist
  • Kochtopf mit Wasser auf den Herd stellen, Dampfeinsatz aufsetzen und Reis darauf verteilen
  • Den Reis 20min bei geschlossenem Deckel dämpfen
  • Reis einmal wenden und anschließend weitere 20min dämpfen
  • Danach Herdplatte abdrehen und den Reis noch 10min ziehen lassen
  • In der Zwischenzeit Kokosmilch in einem Topf erwärmen (nicht kochen)

 

Mango Sticky Rice Zubereitung
Kokosmilch mit Pandanusblättern und gedämpftem Reis

 

  • 3EL Kristallzucker, 1 Prise Salz und 2 mehrmals geknickte oder geknotete Pandanusblätter zugeben (das Knicken oder Knoten ist notwendig, damit die Pandanusblätter ihr volles Aroma entfalten können)
  • Das ganze 5 min ziehen lassen, dann die Pandanusblätter herausnehmen und einen kleinen Teil der Kokosmilch beiseite stellen
  • Den Reis zur restlichen Kokosmilch hinzugeben und umrühren
  • Mango schälen und schneiden
  • Reis und Mango auf einem Teller oder in einer Schüssel drapieren, beiseite gestellte Kokosmilch darübergießen und mit hellem und dunklem Sesam bestreuen

 

Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit!

 

Serviervorschlag Mango Sticky Rice
Serviervorschlag Mango Sticky Rice

 

 

Mango Sticky Rice

 

3 Comment

  1. Mmmhmmm! Ich mag diesen klebrigen süßen Reis ja total gerne!

    Am besten schmeckt er in Thailand und mit ein Grund dafür sind auch die süßen reifen Mangos; die kriege ich hier selten. Danke für das Rezept und den Tipp mit den Pandanusblättern; die sind echt klasse und inzwischen kriegt man sie ja auch hierzulande im Asienladen.

    1. Nicole sagt: Antworten

      Hallo Barbara,
      sag mir doch wie du den Mango Sticky Rice fandest, wenn du ihn ausprobiert hast. Bin neugierig, ob er dir genauso gut schmeckt, wie der aus Thailand.
      Liebe Grüße,
      Nicole

  2. Hi Nicole,
    endlich komme ich dazu, deinen Beitrag zu lesen. Ich war ja noch nie in Thailand und hab Mango Sticky Reis also nur hier probiert. Und da war es schon der Hammer! Da muss es original ja noch besser sein? Dein Rezept klingt aber super, daran werde ich mich auf jeden Fall mal probieren.

    Lieben Gruß
    Magdalena

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