Mandalay – Deine perfekte One Day Tour

 

Inmitten von Myanmar liegt Mandalay. Nicht zu Unrecht wird sie als die „Goldene Stadt“ bezeichnet. Denn prächtige Pagoden, schillernde Tempel, reich verzierte Teakholzklöster und das wichtigste Goldhandwerk des Landes sind hier beheimatet. In meiner Mandalay One Day Tour zeige dir, wie du Mandalays schönste Sehenswürdigkeiten in nur einem Tag unter einen Hut bringst!

 

Dein Tagesplan für den perfekten Tag in Mandalay

08:00 – 10:00: Morgens das Treiben rund um den unförmigsten Buddha Myanmars beobachten

Die Mahamuni Pagode ist vor allem für ihren unförmigen, vergoldeten Buddha bekannt, der sich in einer Kammer im inneren des Tempels befindet. Um die Buddha-Statue scharren sich zu jeder Tageszeit Männer, die sie mit feinem Blattgold bekleben. Über die Jahre hinweg hat sich so eine dicke Goldschicht auf dem Mahamuni Buddhas gebildet, die für seine Unförmigkeit verantwortlich ist. Frauen haben zu der heiligen Halle leider keinen Zutritt. Wie in allen Tempeln Myanmars ist auch hier das Bekleben von Buddha-Statuen mit Blattgold ein Privileg, das ausschließlich Männern vorbehalten ist. Während die Männer ihr Privileg nutzen, beten die Frauen im Gang vor der Buddha-Statue zwischen den prunkvollen Säulen der Pagode. Solltest du ein Frühaufsteher sein, dann wohne doch mal dem täglichen Face Wash Ritual bei. Es findet zwischn 4 Uhr und 5 Uhr morgens statt. Dem Mahamuni Buddha wird dabei von Mönchen das Gesicht gewaschen und die Zähne geputzt.

 

10:00 – 12:00: Die Seele baumeln lassen im ruhigsten Teakholzkloster der Stadt

Von außen unscheinbar, von innen eine Oase der Ruhe: die Shwe In Bin Monastery. Sie ist von einem schönen Garten umgeben, in dem sich auch die Unterkünfte der Mönche befinden. Die Wände sind zwar nicht so reich verziert, wie die der berühmten Shwenandaw Monastery, dafür wird das Kloster aber auch nur selten von Touristen besucht. Hier kannst du dich in aller Ruhe umsehen, den Mönchen bei der Erledigung ihrer Aufgaben zusehen und sie beim Beten beobachten beobachten.

 

12:00 – 13:30: Mittagessen am Ufer der Lebensader Myanmars

Das Ayeyawady Scene ist ein gemütliches Restaurant, dass direkt am Ufer des Irrawaddy liegt. Von seiner Terrasse aus kann man während dem Essen das Vorbeiziehen des Flusses genieße, sowie den ein oder anderen Blick auf die Alltagszenen erhaschen, die sich am Fluss abspielen. Das Ayeyawady Scene Restaurant serviert neben burmesischer auch thailändische Küche. Auf der kleinen Bühne des Restaurants wird außerdem täglich ein Marionettentheater zu burmesischer Livemusik aufgeführt.

 

13:30 – 14:30: Besuch bei den Menschen mit dem härtesten Job der Welt

Der Beruf des Goldschlägers ist in Myanmar ein besonders ehrenvolles Handwerk, jedoch auch eines der körperlich anstrengendsten die es gibt. Zig Male in der Minute lassen die Goldschläger die 3 kg schweren Hämmer auf die kompakten Lederpäckchen hinuntersausen. In ihnen befinden sich geschichtete Goldblättchen. An einem Lederpäckchen arbeiten immer drei Männer gemeinsam, die sich abwechslen sobald das Schiffchen, dass in der Wasserschale neben ihnen schwimmt, gesunken ist. Es dauert ganze fünf Stunden um das hauchdünne Blattgold zu erzeugen, mit dem die Pagoden und Buddha-Statuen des ganzen Landes geschmückt werden.

 

14:30 – 16:00: Staunen über den einzigen noch originalen Palastteil des Royal Palace

Die heutige Shwenandaw Monastery war ursprünglich ein Teil des Königspalastes. In ihm befanden sich die privaten Gemächer König Mindon Mins, in denen er auch verstarb. Aufgrund dessen, dass sein Sohn Thibaw das Gefühl hatte, dass der Geist seines toten Vaters diesen Palastteil noch immer heimsucht, ließ er ihn abbauen und außerhalb der Palastmauern neu errichten. Dies bewahrte ihn vor der Zerstörung durch die Bombenangriffe der Alliierten im 2. Weltkrieg. Das Kloster ist bis unters Dach mit Blumenmustern, mystischen Wesen und Buddha-Figuren verziert, die in aufwendiger Handarbeit in das Teakholz geschnitzt wurden. Nur noch wenige goldene Stellen erinnern an die einstige Pracht, die das Kloster besessen haben muss, als es noch vollständig mit Blattgold bedeckt war. Doch auch wenn die Wände nicht mehr in der Sonne glänzen, haben sie nichts an ihrer Schönheit eingebüßt.

 

16:00 – 17:00: Spaziergang zwischen den Seiten des „größten Buches der Welt“

Die Kuthodaw Pagode besteht aus vielen, weißen Dhammazedias, die sich alle um eine große, goldene Stupa gruppieren. Die Dhammazedias beherbergen Marmortafel, die von den Lehren Buddhas (Tripitaka) erzählen. Insgesamt gibt es 729 solcher Dhammazedias und somit auch 729 Steintafeln. Und es sind genau diese beschriebenen Mamortafeln, die sich zum „größten Buch der Welt“ zusammensetzen. Würde man aus ihnen tatsächlich ein Buch machen, entstünde ein Schriftstück mit mehr als 15.000 Seiten. Um das steinerne Buch zu erschaffen waren 200 Steinmetze erforderlich, die ganze acht Jahre mit dem Gravieren der Steine beschäftigt waren. Von der Terrasse der goldenen Stupa lässt sich das Ausmaß des Buches am besten bestaunen.

 

17: 00 – 20:00: Sonnenuntergang mit Blick über die Stadt

Natürlich darf auch der Besuch des Mandalay Hill, in der perfekten Mandalay One Day Tour nicht fehlen! Den Mandalay Hill, der sich hinter der Kuthodaw Pagode erhebt, könnte man auch als den Hausberg von Mandalay bezeichen. Von seiner Spitze aus hat man einen traumhaften Blick über die Stadt. Nicht jedoch ohne zuvor die elendslange Treppe, die an ihrem Fuß von zwei weißen Chinte flankiert wird hinaufzustapfen. Der Mandalay Hill ist vor allem wegen seiner stehenden Buddha Statue, dem Shweyattaw Buddha bekannt. Der Tempel auf dem Gipfel des Berges trägt den Namen Sataungpyei und dient als Aussichtspunkt für den Sonnenuntergang. Auch viele Mönche halten sich zu dieser Zeit im Tempel auf. Nach Sonnenuntergang setzten sie sich gerne mit Besuchern auf den Boden, um zu plaudern und dabei gleichzeitig ihre Englischkenntnisse aufzubessern. Die Gelegenheit Freundschaft mit einem Mönch zu schließen solltest du dir auf gar keinen Fall entgehen lassen!

 

Tipp: Von A nach B kommst du in Mandalay am besten mir dem Motorrad-Taxi! 😉

 

Hast du noch Fragen zu meiner Mandalay One Day Tour? Ich freue mich sie dir zu beantworten!

 

 

Besucht von: 23.01.2017 – 28.01.2017

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  • Hach, ist das schön!
    Das größte Buch der Welt fanden wir auch ziemlich beeindruckend. Leider waren wir nicht beim Gold-Buddha oder in dem Holzkloster.
    Ein Grund mehr, Mandalay noch einmal zu besuchen.

    Liebe Grüße Gina