Dhammikarama Tempel – Unter den Augen des großen weißen Buddhas

Eine ältere Dame kniet am silbrig glänzenden Boden. Mit seinen gütigen blauen Augen blickt er auf sie herab, der große weiße Buddha mit einem Gesicht so weiß wie Schnee, einem Gewand aus strahlendem Gold und einem Schmunzeln auf den Lippen. Er streckt ihr seine rechte Handfläche entgegen, das Zeichen der Ermutigung und sie spricht flüsternd ein Gebet.

 

Der Dhammikarama Tempel ist ein burmesisch- buddhistischer Tempel und wurde 1803 gegründet, was ihn somit zum ältesten Tempel auf Penang macht.

Das Tor zum Tempel wird von 2 weißen Elefantenstatuen bewacht, die man jedoch glatt übersehen könnte, da vor dem Tempel so viele Verkaufsstände aufgebaut sind, in denen Souvenirs und anderer Krimskrams verkauft wird.

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Der Tempel besitzt schöne Gebetshallen, wobei die schönste die Sima Shrine Hall ist, in der ein großer, weißer Buddha in goldenem Gewand steht und welche von zwei Chinthe (Wächterlöwen) bewacht wird. Der Buddha alleine ist schon eine Augenweide, doch wenn man die Säulen, Decken und Wände um ihn herum betrachtet verschlägt es einem fast die Sprache. Die Decken bestehen aus feinstem Teakholz in dem sich besonders detaillierte Schnitzereien befinden. Auch an den Säulen verlaufen Teakholzschnitzereien und die Wände sind über und über mit kleinen, weißen Buddhafiguren bedeckt, die ein Ebenbild des großen Buddhas darstellen. Sowohl rechts als auch links vom großen weißen Buddha befinden sich zwei schmale Gänge. Diese sind mit Buddhastatuen gesäumt, welche die verschiedensten Handhaltungen (Mudras) zeigen.

Bewegt man sich weiter durch die Tempelanlage stößt man irgendwann auf zwei bizarre Wesen, welche auf eine Weltkugel gestützt sind. Bei diesen handelt es sich um Panca- Rupa, die Wächter und Beschützer der Erde. Sie besitzen die besten Eigenschaften von sechs Tieren, nämlich die Stoßzähne des Elefanten, die Hufe und Ohren des Pferdes, das Horn des Hirsches, den Körper und den Schwanz des Fisches, den Kopf des Löwen und die mächtigen Schwingen des Garuda, dem Reittier des Vishnu.

Auffällig ist auch der in Rot und Gold gehaltene Arahant Upagutta Shrine mit seinem dreiteiligen Stupadach. Die Gläubigen kommen gerne hier her um vor dem Schrein zu beten, denn er soll die Kraft besitzen, alle Hindernisse und Probleme aus dem Weg zu räumen, Wünsche zu erfüllen und das Böse zu vertreiben.

Der Tempel besitzt auch einen schönen Garten in dem ein Wunschbecken zu finden ist. In der Mitte dieses Wunschbeckens befindet sich ein aus Stein gefertigter Lotus in dessen Mitte eine Gottheit steht. Rund um sie herum bewegen sich Schalen, die unter anderem mit „Bon Voyage“ oder „Happy Marriage“ beschriftet sind und in die es mit Münzen hineinzutreffen gilt. Wenn man es schafft, was übrigens leichter aussieht als es ist, wird das was auf der Schale steht in Erfüllung gehen. Man sollte es ruhig ausprobieren, denn das somit gesammelte Geld wird für die Instandhaltung des Tempels genutzt und dient somit einem guten Zweck.

 

Info:

Gegenüber des Dhammikarama Temples befindet sich der Wat Chayamangkalaram, diese beiden Tempel sind vom Hotel Gurney View Inn zu Fuß erreichbar. Ganz in der Nähe des Gurney View Inns gibt es außerdem ein weiteres Kapitan Restaurant.

 

Besucht am: 06.03.2015

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